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Pressemeldung vom 01.10.2021

Zacharias meets Elphi –
Die Sieger 2021

32. Verleihung des begehrten Branchenpreises von CSM Ingredients / Live-Übertragung auf Facebook

Unter dem Motto „Zacharias meets Elphi” wurde der Zacharias – Kommunikationspreis für Handwerksbäcker in diesem Jahr zum 32. Mal verliehen. Im Hotel The Westin unter dem Dach der Hamburger Elbphilharmonie würdigte die Jury herausragende Beispiele vorbildlicher Vermarktungskonzepte und Öffentlichkeitsarbeit rund um handwerklich hergestellte Backwaren. Auch in diesem Jahr überzeugten die Preisträger die Jury mit zeitgemäßen, verbraucherrelevanten, kreativen Marketing- und PR-Konzepten sowie großem Einsatz für das Image handwerklicher Backwaren.

Zacharias-Preis-2021: Die Sieger

Die glücklichen Gewinner der 32. Zacharias-Verleihung. Über die Auszeichnung freuten sich (v.l.n.r.): Björn und Michaela Reiß (Reiß Beck), Stefan Laackmann (CSM Deutschland), Sabine Harter (Backhaus Lüning), Jörg Thieltges (CSM Deutschland), Martina Schadt (Backhaus Lüning), Ralf Klas (CSM Deutschland), Marianne Wagner (Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk), Susanne Knopp und Claudia Hambeck (Bayerischer Rundfunk), Heinrich Traublinger (Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk), Thomas Tanck (CSM Deutschland), Frank Breuer (CSM Deutschland), Julia Neuendorf (Bäckerei Kolls), Mario Töpfer (back.intern), Susanne Behnke-Schoos (Bäckerei Kolls), Manfred Laukamp (CSM Deutschland) und Rainer Kolls (Bäckerei Kolls).


Der Zacharias ging in diesem Jahr an die Bäckerei Konditorei Kolls aus Bönningstedt, das Backhaus Lüning aus Bingen, Reiß Beck aus Kirchzarten sowie an den Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk. Interessierte konnten über den Facebook-Kanal von CSM Ingredients live miterleben, wie die glücklichen Sieger im Rahmen einer festlichen Zeremonie den renommierten Branchenpreis entgegen nahmen.

Überreicht wurden die von CSM gestifteten Trophäen in einem Festakt am 30. September von Mario Töpfer (Chefredakteur der Fachzeitschrift back.intern.), Ralf Klas (Leiter Back- und Beratungszentrum CSM Deutschland), Jörg Thieltges (Verkaufsdirektor DE/Nordics CSM Deutschland) und Thomas Tanck (Geschäftsführer CSM Deutschland und CCO Zentraleuropa). Nach einer Auftaktrede von Stefan Laackmann (Verkaufsdirektor DE/AT/PL/Nordics CSM Deutschland), führten Frank Breuer (Marketing Manager CSM Deutschland und Vorsitzender der Zacharias-Jury) und Manfred Laukamp (Marketingdirektor CSM Deutschland), als Moderatoren durch den Abend. Wer selbst in die Atmosphäre des Zacharias-Preises eintauchen möchte, kann die Preisverleihung ab sofort auf der Facebook-Seite sowie in Kürze auf dem YouTube-Kanal von CSM anschauen.

Bäckerei Konditorei Kolls GmbH

Geschäftsführer: Susanne Behnke-Schoos, Rainer Kolls
aus Bönningstedt

AKK vs. JFK – Wir klären die K-Frage“ – im Rahmen dieser Wahlkampagne forderte die Bäckerei Kolls Ende 2020 ihre Kunden auf, abzustimmen, welches neue Kartoffelbrötchen namens „Kollstoffel“ ins Sortiment der Familienbäckerei aufgenommen werden soll. Zur Wahl standen AKK, die aromatisch-kräftige Kollstoffel – ein Kartoffelbrötchen mit Röstzwiebeln – sowie der Konkurrent JFK, die junge-feine Kollstoffel – der gleiche Teig, aber ohne Zwiebeln. Für die PR- und Marketingkampagne wurden viele Elemente einer politischen Wahl übernommen. So gab es die beiden Wahlkampf-Slogans der Kontrahenten „Ich bin multikulti! Die Zwiebel gehört zur Kollstoffel!“ und „Ik bin ein Kollstoffel“, sowie regelmäßige Hochrechnungen.

Die Verkäufer – aufgeteilt in zwei Wahlkampfteams – waren von Anfang an parteiisch, denn jeder musste sich vor Beginn der Aktion für AKK oder JFK entscheiden und versuchen, die Kunden von seiner Lieblingskollstoffel zu überzeugen. Dabei zeigten sie vollen Einsatz: Kein Gast verließ eine Kolls-Filiale ohne einen Wahlzettel und ein Probiertütchen mit Scheiben von beiden Produkten.

Große Plakate, Kundenstopper und Beach Flags machten die Gäste schon auf der Straße auf die Wahl aufmerksam. Die Mitarbeiter trugen Buttons, die Tabletts hatten ansprechende Aufleger und die Theken-Aufsteller wurden überall in den 21 Filialen verteilt. Posts auf Facebook und Instagram forderten ebenfalls zum Wählen auf.

Das Ergebnis war herausragend: Es wurden über 1.000 gültige, ausgefüllte Stimmzettel eingereicht. Damit lag die Wahlbeteiligung im Sinne der Rücklaufquote bei 15 Prozent. Und das ganz ohne Kundenvorteil oder Gewinnspiel. Alleine im Aktionszeitraum vom 05. Oktober bis zum 07. November 2020 wurden mehr als 12.300 Kollstoffeln verkauft. Ebenso ging aus der Aktion ein klarer Sieger hervor: 696 Stimmen entfielen auf AKK und 340 Stimmen auf JFK. Damit war die K-Frage geklärt: AKK wurde neuer Chef im Kolls-Sortiment!

Das Urteil der Jury: „Mit der Kampagne „AKK vs. JFK – Wir klären die K-Frage“ hat die Bäckerei Kolls auf besonders kreative und herausragende Weise den typisch amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf auf ihren Betrieb übertragen. Die Kunden durften auf demokratische Weise, klassisch durch die Abgabe von Stimmzetteln, entscheiden, welcher der beiden Kandidaten der neue Chef im Kolls-Sortiment wird, die Kollstoffel mit oder ohne Zwiebeln. Sowohl in als auch außerhalb der Filialen wurde anhand einer beeindruckenden PR- und Marketing-Kampagne auf die Wahl aufmerksam gemacht, bei der die Kolls-Mitarbeiter als Wahlhelfer eine wichtige Rolle im Wahlkampf um die Kartoffelbrötchen spielten. Ein umfassendes Konzept mit aktuellem Bezug, das die Jury auf ganzer Linie überzeugt hat.

Backhaus Lüning GmbH

Geschäftsführer: Sabine Harter und Martina Schadt
aus Bingen

Der Bäcker- und Konditormeister Ludger Lüning war eine geschätzte Persönlichkeit in seiner Heimatstadt Bingen und gilt mit der Erfindung des Bäckerrants als Pionier der Bäckergastronomie in Deutschland. Um nach seinem Tod Ende 2020 seine Werte wie Tradition, Qualität sowie die Liebe zum Produkt weiterzugeben und das Andenken an ihn zu bewahren, wurde Ludger’s Label kreiert.

Hierzu wurde eine Wort-Bild-Marke entwickelt, welche in gezeichneter Form das Gesicht und die Hand von Ludger Lüning mit dem jeweiligen Produkt zeigt. Dieses aufmerksamkeitsstarke Markenlogo wird in unterschiedlichen Warengruppen eingesetzt. Hierzu zählen Kaffee und Bio-Erfrischungsgetränke – und natürlich auch Backwaren. So hat das Backhaus das Brot „Ludgers“ auf den Markt gebracht – ein kernig- kräftiges Malz-Dreikorn-Brot, das mit einer Ähre und dem Schriftzug „Ludger’s“ mehliert ist. Weizenbrötchen mit dem Namen „Ludger’s Dibbelcher“ ergänzen das Sortiment des Labels. Das Rezept sowie die Herstellungsweise beider Produkte wurden von Ludger Lüning mitentwickelt.

Neben der Darstellung der Wort-Bild-Marke auf den zum Label gehörenden Produktgruppen weisen Plakate, Flyer, Serviettenspender und Thekenaufsteller auf „Ludger’s Label“ hin. Ebenso werden die zum Backhaus gehörenden Fahrzeuge nach und nach mit dem Label foliert. Auch Faltenbeutel sind bereits im Ludger’s-Label-Layout im Druck.

Das Urteil der Jury: „Mit ‚Ludger’s Label‘ hat das Backhaus Lüning ein ganzheitliches Marketingkonzept kreiert, das die Werte der Bäckerei auf beispielhafte Weise in die Öffentlichkeit trägt und gleichzeitig das Andenken an Ludger Lüning bewahrt. Für das Label wurden neue, innovative Produkte entwickelt – von Backwaren bis hin zu Bio-Kaffee und Bio-Erfrischungsgetränken. Das Herz des Konzepts ist eine starke Wort-Bild-Marke mit dem Konterfei des ehemaligen Firmenchefs, die aufmerksamkeitsstark alle zum Label gehörigen Produkte kennzeichnet. Mit viel Liebe zum Detail entstanden rund um diese Schlüsseloptik verschiedenste Mittel zur Verkaufsförderung. Das Zusammenspiel aller PR- und Marketingaktivitäten hat ‚Ludger’s Label‘ zum Erfolg geführt – ein für die Jury durch und durch gelungenes Konzept.

Reiß Beck GmbH & Co. KG

Inhaber: Michaela Reiß
aus Kirchzarten

Gemeinsam mit der badenova AG und Co. KG, dem Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband e.V. (BLHV) sowie regionalen Landwirten und Mühlen hat Reiß Beck die Kampagne „Wa-Kli‘s Brot – unser Spezialbrot für mehr Wasser- und Klimaschutz“ ins Leben gerufen. Ziel der Aktion war es, die regenerative Landwirtschaft zu fördern und dadurch den Wasser- und Klimaschutz vor der eigenen Haustür voranzutreiben. Zu kaufen gibt es das Ruchbrot mit Leinsaat und Maisextrudat exklusiv in den 16 Reiß Beck-Filialen.

Reiß Beck hat nicht nur das Rezept für das Wa-Kli’s Brot entwickelt, sondern dieses auch in Form einer umfangreichen Marketingkampagne beworben. Hierzu gehörte unter anderem eine ausführliche Schulung der Mitarbeiter im Verkauf, damit diese den Verbrauchern die Idee hinter dem Produkt näher bringen. Darüber hinaus wurde das Wa-Kli’s Brot in einer offiziellen Pressekonferenz medienwirksam vorgestellt. Die eigens erstelle Webseite www.waklis-brot.de informiert ausführlich über das Projekt und die teilnehmenden Akteure. Außerdem wurde ein Film zum Wa-Kli’s Brot produziert, der auf der Webseite und den Facebook- und Instagram-Kanälen von Reiß Beck zu sehen ist.

In den Filialen weisen Plakate, A4-Aufsteller, Preisschilder, Kassendisplays und Deckenaufhänger auf das Brot hin. Ebenso wurden zum Start 3.000 Brotbeutel verschenkt, auf denen die Adresse der Webseite aufgedruckt ist. Ein Filialwettbewerb, Erklär- und Verkostungsstände vor den Fachgeschäften sowie Flyer mit Probiergutscheinen vervollständigen die öffentlichkeitswirksame Vermarktung des Gebäcks. Als besondere Aktion wurden Personen, die bereits seit über 10 Jahren Stammkunde der badenova sind, mit einem Frühstückspaket inklusive einem Wa-Kli’s Brotgutschein überrascht.

Das Urteil der Jury: „Der Bäckerei Reiß Beck ist es beeindruckend gelungen, mit dem ‚Wa-Kli’s Brot‘ auf ein aktuelles und wichtiges Thema öffentlichkeitswirksam hinzuweisen: den Wasser- und Klimaschutz. Durch die Vernetzung regionaler Akteure wurde ein Projekt initiiert, das beispielhaft zeigt, wie mit einem emotionalen Medium, dem ‚Wa-Kli’s Brot‘, mit handwerklichem Können, konzeptionellem Marketing, intensiver PR-Arbeit und viel Engagement der Schutz des Klimas vor der eigenen Haustür vorangetrieben werden kann. Die Umsetzung des ganzheitlichen Marketing- und PR-Konzepts hat die Jury absolut überzeugt.

Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV)

Geschäftsführer: Stefan Kopp, Landesinnungsmeister: Heinrich Traublinger, Pressereferent: Marianne Wagner

In Form einer aufmerksamkeitsstarken Medienoffensive sollten die Öffentlichkeit über die Vielfalt des Brotes informiert, die Kompetenz und Bedeutung des Handwerksbäckers aufgezeigt, das Image des bayerischen Bäckerhandwerks aufgewertet und Kunden für das Bäckerhandwerk sensibilisiert werden. In Kooperation mit dem beliebten TV-Heimatmagazin „Wir in Bayern“ im BR Fernsehen führte der Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk (LIV) im Mai 2021 hierzu das Projekt „Das Brot der Bayern!“ durch. Während des Projektzeitraums beschäftigte sich die Sendung auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Aktionen mit dem Bäckerhandwerk. Zeitgleich buken hunderte bayerischer Bäcker ihr „Brot der Bayern!“. Die Wahl, welches Brot es sein sollte, trafen sie selbst, um der Brotvielfalt im Freistaat eine Bühne zu geben. Angeboten wurde „Das Brot der Bayern!“ in knapp 1.200 Filialen bayerischer Innungsbäckereien, die entsprechend dekoriert waren.

Die Aktion wurde unter anderem von umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit, einer Social-Media-Aktion, einem Gewinnspiel, Infoscreen-Schaltungen in ganz Bayern sowie Medienkooperationen flankiert. Sogar die beliebte bayereische TV-Serie „Dahoam is Dahoam“ griff das Projekt in zwei Folgen auf. Die Reichweite der Aktion war enorm:

  • 1.200 teilnehmende Innungsbetriebe in ganz Bayern,
  • 840.000 verteilte Brottüten und Rezeptbroschüren,
  • 4.000 Plakate,
  • 4.000 Thekenaufsteller und Deckenhänger,
  • über 700.000 erreichte Nutzer auf Facebook und Instagram,
  • 60.000 Besuche auf der „Brot der Bayern!“-Internetseite,
  • über 100 Presseartikel in Print- bzw. Online-Medien,
  • zahlreiche Interviews und Gastauftritte in nahezu allen wichtigen Radio- und Fernsehsendungen in Bayern
  • sowie ein Back-Lehrfilm mit über 6.000 Besuchen.

Neben dem Imagegewinn für das bayerische Bäckerhandwerk war auch die identitätsstiftende Wirkung nach innen ein großer Erfolg, denn die teilnehmenden Betriebe positionierten sich bewusst als bayerische Innungsbäcker.

Das Urteil der Jury: „Das PR-Projekt ‚Das Brot der Bayern!‘ zeigt eindrucksvoll auf, wie vielfältig die Bedeutung des Handwerksbäckers in unserer Kultur ist – so auch die Intention der Initiatoren und Beteiligten. Dem Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk ist es erfolgreich gelungen, sowohl die Wahrnehmung und das Image des Bäckerhandwerks in der Öffentlichkeit zu stärken, als auch den Zusammenhalt der Bäckereien in Bayern zu fördern. Mit einer großen Bandbreite an PR- und Marketingarbeit über alle verfügbaren Kommunikationskanäle wurde das ‚Brot der Bayern!‘ innerhalb kürzester Zeit bekannt gemacht und erzielte eine alle Erwartungen übertreffende Berichterstattung in den Medien. Diese erreichte nicht nur die Verbraucher im Freistaat Bayern, sondern fand auch weit über die Landesgrenzen hinaus reges Interesse. Eine außerordentliche Leistung zur Sensibilisierung der Gesellschaft für die Zunft des Bäckerhandwerks, die mit dem Zacharias-Preis 2021 gewürdigt wird.

Über CSM Ingredients

CSM Ingredients mit Sitz in Luxemburg ist ein international führender Produzent und Lieferant qualitativ hochwertiger Zutaten mit einem breiten Portfolio an Spezialfetten, Produkten für die Herstellung von Feinen Backwaren, Brot und Brötchen sowie Food Solutions für vielfältige industrielle Anwendungen in der Backwaren-, Milch-, Non-Dairy- und Eiscremeindustrie. Die Experten von CSM Ingredients betreuen Handwerksbäckereien und industrielle Hersteller von Backwaren, internationale Foodservice-Anbieter und Lebensmitteleinzelhändler in mehr als 100 Ländern. Der Fokus auf Innovation und Exzellenz in der Produktentwicklung sowie Produktionsstätten rund um den Globus machen das Unternehmen zum gefragten Partner der Industrie. Zu den CSM-Traditionsmarken zählen einige der Namen, die im Backwarenmarkt größtes Vertrauen genießen, darunter MeisterMarken und Ulmer Spatz.

Ihre Fragen zum Zacharias-Preis sowie zur Bewerbung beantworten gern die Verkaufsberater von MeisterMarken – Ulmer Spatz. Umfassende Informationen gibt es außerdem bei den fachlichen Hotlines:

Feinback
Telefon: 0800/418418-1
hotline.feinback@csmingredients.com

Brot/Brötchen
Telefon: 0800/418418-0
hotline.brot-broetchen@csmingredients.com